Samstag, 4. April 2015

Seltsame Effekte bei Langzeitbelichtung von Flüssen

Bei Langzeitbelichtungen von Flüssen entsteht normalerweise eine fließende, weiche Oberfläche. Um so seltsamer, wenn man plötzlich harte Linien sieht, die wie Kratzer auf der Linse aussehen. Das erste Mal entdeckte ich den Effekt bei Aufnahmen der Donau im Jahre 2011. Damals experimentierte ich eine Nacht lang nur mit Langzeitbelichtung und 200-ISO-Methode.





Ich war mir sicher, dass eine der Linsen verkratzt ist. Ich brauchte Monate, bis mir klar wurde, dass die Linse einwandfrei ist. Genau an diesen Stellen, an denen die Kratzer erschienen, gab es wohl einen physikalischen Effekt auf der Wasseroberfläche, der zu harten Linien bei der 5-Sekunden-Aufnahme führte.


 Hier ein Ausschnitt. Man würde nicht auf die Idee kommen, dass es sich um Oberflächen-Effekte handelt.




Einen ähnlichen Effekt entdeckte ich innerhalb derselben Serie von Bildern: kleine Wellen auf der Wasseroberfläche, so meint man. Aber bei einer 8-Sekunden-Langzeitbelichtung  können das keine Wellen sein.


Geisterwellen bei einer Langzeitbelichtung

Zur Session:
http://www.regensburger-tagebuch.de/2011/03/regensburg-leuchtet.html

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