Samstag, 1. August 2015

Faszination Blumenfotografie Teil 1


Faszination Blumenfotografie für Einsteiger. Von Peter Burkes

Es ist einfach. Es liefert wunderschöne Ergebnisse. Es macht unglaublich viel Spaß. Es vertreibt durch die Konzentration die Melancholie. Man lernt spielerisch Neues.

Die Blumenfotografie.

Wirklich einfach: Ich verlasse das Haus und gehe ein paar Meter hin zur wild begrünten Bahn-Böschung. Ein Abschnitt von 10 m reicht für hunderte von Motiven.


Eine ganz einfache Spiegelreflex, Einsteigermodell, z.B. Canon EOS 1000D oder EOS 550D. Und mein ganz normales Standard-Objektiv, das ich fast immer benutze: Ein Zoom vo Sigma, das von 18-200 mm geht. Ein älteres Modell ohne Bildstabilisator. Kein Makro, kein Stativ, kein Blitz, keine Tricks.

Freeware Picasa -  für die Fotoverwaltung und einfache Bearbeitungen

Durch den Zoom sieht man die Welt um sich herum viel größer - als wäre man die Biene Maja und betrachtet die Blumenwiese aus ihrer Sicht.

Am PC kommt der nächste Kick - die Ausschnittvergrößerungen, die nochmals mehr die wunderbare Welt  des Kleinen zeigt. Eine Art Pseudo-Makrofotografie. Auch ohne Makro-Objektiv.



Eine ganz normale Bahnböschung



Zusätzlich Ausschnitte aus den Aufnahmen zu finden, macht Spaß.

Und man lernt. Was Bildkomposition betrifft.



Der dunkle Hintergrund entsteht von alleine, wenn man auf schattige Bereiche achtet. Durch die Spiegelreflex-Fotografie entstehen unscharfe und oft dunkle Hintergründe, obwohl eine ganz normale begrünte Böschung vorliegt. Mit einem Handy oder einen einfachen Digitalkamera ist das nicht möglich. Die bilden auch den Hintergrund scharf ab, denn sie sind auf Schnappschüsse getrimmt.


Kein einziges der Bilder habe ich nachbearbeiten müssen, was Kontrast, Helligkeit oder Farbsättigung betrifft. Ich konnte mich darauf konzentrieren, Ausschnitte zu finden. Das ist typisch für meine Blumenfotos. Auch muss ich das Bild nicht geradestellen oder stürzende Linien korrigieren.

Ausschnitt. Schnell noch mittels Picasa mit  einem Rahmen versehen

Ein anderer Ausschnitt vom selben Foto.

Jedesmal dasselbe Bild, ein anderer Ausschnitt. Und jedesmal eine ganz andere Wirkung.

Den richtigen Ausschnitt finden ist ein zusätzlicher Spaß, eine weitere Herausforderung. Man könnte an jedem Bild viele Minuten verlieren, nur mit der Suche nach dem richtigen Ausschnitt. Mit der Zeit kommt die Übung und das Gefühl










Der dunkle Hintergrund? Ergibt sich von alleine. In Wirklichkeit ist es ein schattiger Bereich an einer begrünten Bahn-Böschung







Wenn Insekten auftauchen, wird es interessant. Hier kann man mit Tiefenschärfe und Belichtungszeit experimentieren. Einfach am Rädchen drehen und sehen, wie sich Blende und Zeit ändern. Abdrücken. Nochmal am Rädchen drehen, in die andere Richtung. Und abdrücken. Am PC sieht man die Unterschiede.




erster Ausschnitt; zusätzlich ein Rahmen.

zweiter Ausschnitt

dritter Ausschnitt

 Tipp, wenn man mehrere Ausschnitte erstellen will:

Nach dem ersten Ausschnitt und dessen Abspeichern (z.B. unter IMG-2333-ausschnitt) nicht auf Rückgängigmachen gehen, sondern wieder auf Ausschneiden - der Button hat seine Beschriftung geändert und heißt jetzt "Erneut zuschneiden"

Sollen die Details am Rand noch mit drauf oder dürfen sie abgeschnitten werden, ohne dass es stört?
Man kann den Rahmen verschieben


oder die Größe ändern.




Ausschnitt, zusätzlich ein Rahmen




Ausschnitt, zusätzlich ein Rahmen (Rahmenfunktion in Picasa: Museum-Matt)





 Ausschnitt, mit Rahmen:





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