Dienstag, 26. Januar 2016

Sammlerecke - Die Pouva Start aus Bakelit

 Die Pouva Start aus Bakelit
Eine der wichtigsten Nachkriegskameras, die in Ostdeutschland produziert wurde.


Die Pova Start von Karl Pouva ist eine günstige (16,50 DM)  Bakelit Kamera mit einem 2 linsigen Objektiv, welches vor der Aufnahme herausgeschraubt wird .

In der Zeit von 1951 - 1972 wurden  2 Millionen dieser Kameras hergestellt. Sie wurde auch in vielen Ländern in Lizenz nachgebaut, u.a. auch von der Firma HAMA in der BRD.

Das Format war 6x6. Dieses Mittelformat war in den fünfzigern und sechszigern auch deshalb so beliebt, weil  man damit zu Hause kostengünstig selbst Abzüge erstellen konnte. Man verzichtete auf den Projektor und machte eine Direktkopie: Negativ auf Papier legen und belichten. 





Hersteller Karl Pouva KG, Freital
Dresden
Modell Start
Baujahr ab 1951/1952-1972
Filmformat Rollfilm 120,    6 X 6 cm
Objektiv Hersteller
Modell
Duplar 1:8/65mm, Fixfokus-Objektiv



Quelle und mehr Infos: www.bleckedermoor.de/fotomuseum/
Menüpunkt Pouva Start 
Obige Bilder mit freundlicher Genehmigung von bleckedermoor.de

Siehe auch folgende interessante Artikel:

http://www.pouva.net/ (Gruppenausstellung zur Pouva Start)





Wikipedia zu Karl Pouva AG
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Karl Pouva AG war ein Fotounternehmen mit Sitz in Freital (Sachsen).
Geschichte und Produkte


Pouva Start

Karl Pouva (* 21. November 1903 in Deuben; † 16. Januar 1989 in Freital) gründete das Unternehmen im Jahr 1939.

Es produzierte zuerst einfache Diaprojektoren, und ab 1951 einfache Mittelformat-Kameras (für 120er Rollfilm 6x6), wie die Pouva Start. Deren Preis lag damals bei 16,50 Mark.

Somit waren mit dem Produkt von Karl Pouva vielen Kindern und Jugendlichen ein erster Zugang zur Fotografie möglich. Für diese Zwecke ergaben sich akzeptable Ergebnisse, obwohl auf Grund des einfachen Objektivs die Ausleuchtung des Bildes nur mäßig sein konnte.

Die Farbfehler im Randbereich der Bilder waren dem einfachen Produkt geschuldet. Leicht abgewandelte Versionen der Pouva Start wurden in Lizenz in Polen, Ungarn und von Hama in der Bundesrepublik produziert und auf den Markt gebracht.

1953 kam der einfache Diaprojektor Pouva Magica aus schwarzem Bakelit hinzu. Dies war ein Projektor für 35-mm-Diafilme. Als Lichtquelle diente eine übliche 40-W-Allgebrauchslampe, auch mit Einfachwendel. Dieser Projektor wurde ungefähr 30 Jahre nahezu unverändert bis in die 1980er Jahre hinein produziert. Karl Pouva hatte auch ein einfaches Spulentonbandgerät mit der Bezeichnung Bändi entwickelt, das aber wegen der sehr ungleichmäßigen Bandgeschwindigkeit keine weite Verbreitung fand und deshalb weniger bekannt ist. Tonbänder vom Bändi konnten auf allen anderen Halbspurgeräten mit 9,5 cm/s Geschwindigkeit abgespielt werden – sie hatten die üblichen Standards.

Die Firma Karl Pouvas wurde 1972 in Volkseigentum überführt und später der Kamera-Fabrik Woldemar Beier angegliedert.

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